El Médano ist die Welthauptstadt des Kitesurfens und Windsurfens. Dank des konstanten Windes, der die Südostküste von Tenerife — die berühmten "alisios" — umweht, beherbergt die Stadt jedes Jahr mehrere PWA-Weltmeisterschaften. Aber El Médano ist auch das authentischste Dorf im Süden: kleine Gassen, entspannte Strandbars, Kunsthandwerksmarkt und ein langer Strand aus goldenem Sand ohne Beton. Eine Oase der Erfrischung im touristischen Süden.
Zu wissen: Der Wind ist stark und nahezu konstant (30-40 km/h). Perfekt, wenn du Wassersport magst oder die "Beach-Shack"-Atmosphäre liebst. Weniger geeignet für Familien, die einen ruhigen Strand suchen.
Der Wind kommt aus Nordosten, die klassischen Passatwinde. Der Montaña Roja lenkt und beschleunigt ihn genau über die Bucht. Deshalb ist er konstant, vorhersehbar, nicht wie anderswo, wo es zwei Tage lang bläst und dann vorbei ist. Schulen sagen, dass es einer der besten Spots in Europa zum Lernen und Fortschreiten ist, egal ob beim Kiten oder Windsurfen.
Auf der Südseite des Hauptstrandes ist das Meer flach und geschützt — perfekt für Anfänger. Beim Cabezo, in der Nähe des Berges, sind Wellen und Wind stärker — das ist für diejenigen, die bereits Erfahrung haben. Die PWA World Tour macht hier regelmäßig Halt — der Eintritt vom Strand aus ist kostenlos.
Tipp: Wenn du nicht kitesurfst, setz dich früh auf der Ostseite hin. Der Wind steigt langsam an, du genießt die Ruhe, bevor es zum Profi-Spot wird.
Im Juli und August sind die Straßen überlaufen, die Parkplätze ab 9 Uhr voll. Ab Oktober bis Mai wird das Dorf wieder das, was es wirklich ist: 5.000 Einwohner, die das ganze Jahr hier leben. Die Strandlokale schließen früher, aber die im Zentrum bleiben offen für die Einheimischen, die nach der Arbeit einen Kaffee oder ein Bier trinken kommen.
Der Samstagmorgenmarkt auf der Plaza zieht die Leute aus der Gegend an — Obst und Gemüse von den Nachbarfarmen, keine Touristenstände. Man trifft die gleichen Gesichter, man plaudert, man erkennt die Surfer wieder, die seit zehn Jahren hier wohnen. Die Restaurants, die offen bleiben, servieren das, was sie den Dorfbewohnern servieren, keine touristischen Menüs.
Tipp: Komm zwischen November und April. Du wirst El Médano ohne die Urlaubsmaske sehen, nur ein Dorf, das atmet. Der Wind ist ohnehin da.
[Quelle: pwaworldtour.com und lokale Beobachtungen 2025-2026]