Die Roques de García sind die am häufigsten fotografierten vulkanischen Felsformationen auf Teneriffa. Auf einer Höhe von 2.100 m in der Teide-Caldera gelegen, bieten diese durch Erosion geformten gigantischen Felsen – darunter der berühmte Roque Cinchado – eine einzigartige Marskulisse mit dem Teide-Vulkan im Hintergrund.
Ein 3,5 km langer markierter Weg führt in 1 Stunde und 30 Minuten um die Felsen herum und ist für jedermann zugänglich, ohne nennenswerte Höhenunterschiede. Dies ist oft der Höhepunkt der Reise für Familien, die den Nationalpark besuchen.
Die Roques de García sind die Überreste einer alten Caldera. Der Roque Cinchado, den Sie überall auf Fotos sehen, ist ein Deich: ein alter vertikaler Lavakanal, der durch Erosion über Millionen von Jahren freigelegt wurde. Die Farben ändern sich, weil die Laven unterschiedliche Zusammensetzungen haben – ockerfarben für den Tuffstein, der bei heftigen Explosionen hochgeschleudert wird, schwarz für den flüssigeren Basalt. Dabei handelt es sich nicht um mysteriöse Skulpturen, sondern um eine direkte Lektüre der Vulkangeschichte des Teide.
Las Cañadas, die große Ebene um Les Roques, ist selbst der Grund einer alten eingestürzten Caldera. Alles, was Sie sehen, ist das Ergebnis von Millionen von Jahren überlagerter Eruptionen.
Halten Sie Ausschau nach der riesigen Teneriffa-Eidechse Gallotia galloti – sie wandert oft auf sonnenwarmen Felsen umher.
Der Tipp: Den Weg im Uhrzeigersinn nehmen. Die beste Aussicht auf den Teide heben Sie sich zum Schluss auf.
Kommen Sie vor 9:30 Uhr – Touristenbusse kommen in Massen ab 10:00 Uhr an. Das Morgenlicht ist perfekt für Fotos (Teide im Hintergrund, die Felsen im goldenen Gegenlicht). Im Winter kann es in der Nähe zu Schnee kommen. Nehmen Sie auch im Sommer eine Jacke mit – es ist 10–15 °C kühler als am Meer.
