Candelaria ist der bedeutendste Wallfahrtsort der Kanarischen Inseln. Seine Basilika beherbergt die Jungfrau von Candelaria, Schutzpatronin der Kanarischen Inseln, die seit dem 14. Jahrhundert verehrt wird. Der Platz mit Meerblick wird von neun Bronzestatuen der letzten Guanche-Könige – der ehemaligen Inselbewohner – gesäumt und schafft einen einzigartigen Erinnerungsort. Weniger touristisch als Badeorte, zieht Candelaria vor allem spanische und lateinamerikanische Pilger an.
Zu wissen: Der 14.-15. August (Mariä Himmelfahrt) und der 2. Februar (Patronatsfest) locken zehntausende Pilger an. Außergewöhnliche Atmosphäre, aber intensive Menschenmassen.
Basilika von Candelaria — 1959 erbaut, beherbergt sie die wundersame Statue der Schwarzen Madonna. Das Innere ist schlicht, aber emotional aufgeladen – Votivgaben, Opfergaben, betende Gläubige. Kostenlos. Täglich geöffnet.
Statuen der Menceyes — Neun Guanche-Könige in lebensgroßen Bronzestatuen auf dem Platz mit Meerblick. Jeder repräsentiert eines der neun Königreiche Teneriffas vor der spanischen Eroberung (1496). Der stärkste indigene Erinnerungsort der Kanarischen Inseln.
Playa de Candelaria — Grauschwarzer Sandstrand, wenig von Touristen frequentiert. Einheimische, die fischen, Kinder, die spielen. Authentisch.
Nächtliche Prozession (14.-15. August) — Massive Menschenmenge, intensive religiöse Atmosphäre. Tausende Pilger marschieren die ganze Nacht von Santa Cruz. Ergreifend.
Restaurants an der Uferpromenade — Einfache und ehrliche kanarische Küche. Lapas (gegrillte Napfschnecken) und Papas Arrugadas unverzichtbar. 12-18€/Pers.
