Garachico ist das Kolonialwunder des Nordens von Tenerife. Die ehemalige Handelshauptstadt der Insel wurde 1706 durch einen Vulkanausbruch verschüttet — und dann Stein für Stein auf der erstarrten Lava wieder aufgebaut. Das Ergebnis: eine Stadt mit seltener architektonischer Kohärenz, mit natürlichen Pools, die aus schwarzem Vulkangestein herausgemeißelt wurden, und einer unversehrten Küstenlinie. Eine der schönsten Städte der Kanaren.
Gut zu wissen: Garachico lässt sich in 2-3 Stunden erkunden. Kombiniere es mit Icod de los Vinos (15 Min.) und Masca (30 Min.) für einen perfekten Nordküstentag.
Natürliche Pools El Caletón — Kostenlos, aus der Lava von 1706 gemeißelt. Türkisblaues Wasser, schwarze Felsen, Blick auf den Atlantik. Am besten morgens (weniger Betrieb, perfektes Licht zum Fotografieren).
Castillo de San Miguel — Festung aus dem 16. Jahrhundert am Wasser. Das einzige Gebäude, das den Ausbruch überstanden hat. Panoramablick von den Wehrgängen. Eintritt 2€.
Plaza de la Libertad — Zentrale Platz mit hundertjährigen Lorbeerbäumen und barocker Kirche. Lokalmarkt samstags morgens — Käse, Honig und tropische Früchte.
Convento de San Francisco — Franziskanerkloster aus dem 17. Jahrhundert, heute Kulturzentrum. Ruhiger Kreuzgang, Wechselausstellungen. Freier Eintritt.
El Caletón (Restaurant auf den Pools) — Frischer Tagesfisch, atemberaubende Aussicht. Rechne mit 15-20€/Person. Wochenendreservierung empfohlen.
Lokale Weinkellereien — Die Region produziert einen der besten Weißweine der Kanaren (Sorte Listán Blanco). Kostenlose Verkostungen in den Kellereien im Zentrum.
