Icod de los Vinos verdankt seinen weltweiten Ruhm einem Baum: dem Drago Milenario, dem größten Drachenbaum von Icod, oft als der beeindruckendste der Insel dargestellt (geschätztes Alter, wissenschaftlich nicht datiert). Vor über 1 000 Jahren von den Guanchen gepflanzt, ist dieser außergewöhnliche Baum mit Luftwurzeln und blutrotem Saft als Naturdenkmal geschützt. Die Stadt selbst ist charmant — Weinterrassen, Kolonialarchitektur und ruhige Atmosphäre, abseits der Massentourismuspfade.
Zu wissen: Kombinieren Sie Icod mit Garachico (15 Min) und Masca (30 Min) für einen ganzen Tag im Nordwesten. Der Drago lässt sich in 30 Min besichtigen.
Drago Milenario — Der berühmteste Baum der Kanaren. 17 Meter Höhe, 20 Meter Umfang, zwischen 800 und 1 500 Jahren nach Schätzungen. Botanischer Park mit 600 Arten kanarischer Pflanzen. Eintritt etwa 5€ (vor Ort überprüfen).
Plaza de la Pila — Zentraler Platz mit Kirche und Brunnen aus dem 16. Jahrhundert. Blick auf den Drago von den Café-Terrassen. Lokalmarkt Donnerstagmorgen.
Mariposa (Schmetterlingsgartenη) — Tropisches Gewächshaus mit 1 500 frei fliegenden lebenden Schmetterlingen. Ungewöhnlich und beliebt bei Kindern. Etwa 11€, neben dem Drago.
Lokale Bodega — Icod produziert einen Weißwein (Icoden-Daute-Isora) mit gutem Ruf. Verkostung in Bodegas im Zentrum, oft kostenlos für ein Glas.
Casa del Vino de la Orotava — 20 Min entfernt, aber die Fahrt lohnt sich. Kanarische Weine und Tapas mit Blick auf den Teide.
Bar Plaza de la Pila — Schattige Terrasse, Tapas zu 3€, lokaler Wein vom Glas zu 2€. 100% lokale Atmosphäre.
