Wenn man auf den Kanarischen Inseln „Autobús“ sagt, identifiziert man sich sofort als Halbinsel. Hier heißt der Bus guagua (ausgesprochen „oua-oua“). Ein Wort, eine Geschichte, ein Stück kanarische Identität.
Wird im spanischsprachigen Raum nur von den Kanarischen Inseln und Kuba geteilt.
Die wahrscheinlichste Etymologie: Verzerrung von „Wa & Wa Co.“** (Washington, Walton & Company), einem amerikanischen Unternehmen, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts Busse in Kuba betrieb [ZUR PRÜFUNG – diese Etymologie wird am häufigsten zitiert, bleibt aber umstritten].
Kanarische Auswanderer, die aus Kuba zurückkehrten, brachten das Wort mit ins 20. Jahrhundert. Es etablierte sich auf natürliche Weise in einem Archipel, das bereits kulturell mit Lateinamerika verbunden war.
Heute sagt auf den Kanarischen Inseln im Alltag niemand mehr „autobús“. „Guagua“ zu sagen bedeutet, wie ein Einheimischer zu sprechen.
Transportes Interurbanos de Tenerife S.A. – Überlandbusnetz, das die gesamte Insel abdeckt.
- ~200 Linien bedienen alle Gemeinden [ZU PRÜFEN]
- Variable Häufigkeit: 8 Minuten in der Stadt, 1–2 Stunden in abgelegenen Gebieten
- Fahrpläne sind in der offiziellen TITSA-App verfügbar
Das Netzwerk ist das wichtigste Transportmittel für die Einheimischen und wird für Fahrten innerhalb der Insel weitaus häufiger genutzt als das Auto.