El Puertito, kleine Bucht südlich von Adeje. Sie tauchen bis zur Hüfte ins Wasser und 3 Meter von Ihnen entfernt weidet eine 80 cm große Grüne Schildkröte an den Algen auf den Felsen. Kein Boot nötig, keine Flasche nötig, im Sommer kein Neoprenanzug – Maske und Schnorchel genügen. Teneriffa ist einer der seltenen Orte in Europa, wo das Schnorcheln an Bord hält, was es verspricht. Das Wasser ist klar (15–25 Meter Sichtweite), warm (20–24 °C) und das Unterwasserleben ist zum Greifen nah.
El Puertito (Adeje) ist der berühmteste Ort: hier leben grüne Meeresschildkröten, ruhiges Wasser in der Bucht, Tiefe 2-5 Meter, Papageienfische, Kraken in den Spalten. Problem: die Welt. Ankunft vor 9:30 Uhr oder am späten Nachmittag. Abades ist ein verlassenes ehemaliges Militärdorf an der Ostküste – einfacher Zugang über eine unbefestigte Straße, abwechslungsreiche Felsböden, Kraken, junge Barrakudas und fast keine Menschen. Radazul ist der Favorit der Einheimischen: ein städtischer Ponton, Stachelrochen, die in einer Tiefe von 5 Metern im Sand ruhen, Tintenfische in der Nacht für Taucher. Los Abrigos: ein ruhiger Fischerhafen, Tintenfische unter den Rümpfen der Boote und die beste Sicht auf die Südküste. La Caleta (nördlich von Adeje) ist der diskrete Ort: Trompetenfische, Muränen in den Felsen und ein Chiringuito am Strand zum Mittagessen.
Etwa zehn PADI- und SSI-Zentren an der Südküste, alle seriös. Die Taufe (Discover Scuba Diving) kostet 50-70€ und findet im offenen Meer statt, nicht in einem Schwimmbad – man sieht Dinge vom ersten Tauchgang an. Hauptstandorte: Las Galletas (Rochen, Schildkröten, 12–18 m), Alcalá (Höhlen und Tunnel, 15–25 m), Los Gigantes (schwindelerregende Unterwasserwand, 20–40 m, Engelhaie im Winter). Radazul ist der beliebteste Spielplatz einheimischer Taucher: Zugang vom Ufer aus, Sichtweite über 20 m, reiche Tierwelt, legendäres Nachttauchen (Tintenfische, Jagd auf Kraken, bewegliche Rochen). Die Wassertemperatur sinkt nie unter 19°C – im Winter genügen 5 mm, im Sommer 3 mm.