Auf 290 m Höhe, zwischen Puerto de la Cruz und Santa Cruz, blickt Santa Úrsula vom terrassierten Weinland auf das Orotava-Tal und den Teide. Man fährt auf der Nordautobahn oft vorbei, ohne es zu merken – dabei steckt hier einer der besten Ausblicke der Nordküste und eine dezente, lebendige Weintradition.
Der Tipp: Der Mirador de Chipeque liegt nicht im Dorf. Er sitzt oben in der Gemeinde, auf der TF-24 Richtung Teide, um die 1.800 m, oft über dem Wolkenmeer. Auto und Bergstraße nötig – kein Spaziergang vom Ortskern.
Auf 22,6 km² bewahrt Santa Úrsula Schutzgebiete wie Las Palomas und Weinberge der Nordtradition. Kirchen des 17. Jahrhunderts, darunter die Ermita de San Luis, erinnern an altes religiöses Erbe abseits der großen Touristenorte.
Die Gemeinde steigt von der TF-5 bis zum Grat: Höhenmiradore, Weinberge und ruhigere Ecken als die großen Süd-Hotspots, wenn man den Ortskern verlässt.
Transport: TITSA-Linien 102 und 30 (Achse TF-5). Zentrum zu Fuß von den Haltestellen an der TF-5 erreichbar.
Zugang: Auto oder Bus ab Puerto de la Cruz (15–20 Min.) oder Santa Cruz (30–40 Min.).
Kombinieren: La Orotava (Erbe, 10 Min.) · Puerto de la Cruz (15 Min.) · Weinstraße Tacoronte-Acentejo.
