Vergessen Sie Supermärkte. Teneriffas Märkte – Mercadillos del Agricultor – sind der beste Ort, um zu verstehen, was die Kanaren wirklich essen. Lokale Produzenten verkaufen direkt: schwarze Tomaten aus Teneriffa (süßer als alles, was Sie kennen), Ziegenkäse, der in Berghöhlen gereift ist, Tajinaste-Honig, der über 1.500 Metern geerntet wird, und kanarische Bananen, die so klein und so duftend sind, dass Supermarktbananen ein Leben lang geschmacklos werden.
Der Mercadillo del Agricultor de Tacoronte (Samstag 8.00-14.30 Uhr, Sonntag 8.00-14.00 Uhr) ist der König: der größte, vielfältigste, authentischste im Norden. Obst, Gemüse, Fisch, Käse, Fassweine, Honig, hausgemachte Marmeladen, Blumen. Kommen Sie um 9 Uhr morgens an, um eine Auswahl zu haben – bis 13 Uhr. Die besten Stände sind leer. Mercadillo de La Orotava (Samstag 8.00-13.30 Uhr) ist kleiner, aber die Auswahl an lokalen Käsesorten und Weinen ist ausgezeichnet – der Queso Ahumado (geräucherter Käse)-Stand hinten links ist einen Umweg wert. Mercadillo de Tegueste (Samstag- und Sonntagmorgen) ist bei den Einheimischen im Nordosten beliebt – dörfliche Atmosphäre, weniger Menschenmassen, gleiche Produkte.
Der Rastro ist der älteste Flohmarkt auf den Kanaren – seit 1979. Jeden Sonntag von 9 bis 15 Uhr verwandelt sich die Avenida Marítima (neue Adresse seit 2025) in einen Basar: Antiquitäten, Vintage-Kleidung, kanarisches Kunsthandwerk, Schallplatten, Flohmärkte und Streetfood. Es ist die Veranstaltung am Sonntagmorgen in Santa Cruz – Familien sitzen bei einem Barraquito, Schnäppchenjäger stöbern in Kisten und die Atmosphäre ist entspannt. Kommen Sie früh an: Die besten Fundstücke gehen vor 11 Uhr.
